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2 Wochen ago · by · Kommentare deaktiviert für Stationäre Behandlung in Bulgarien – was Deutsche über Krankenhausversicherung, Leistungen und Kosten wissen sollten

Stationäre Behandlung in Bulgarien – was Deutsche über Krankenhausversicherung, Leistungen und Kosten wissen sollten

Wer als Deutsutscher eine Immobilie in Bulgarien kauft und seinen Lebensmittelpunkt teilweise oder dauerhaft an die bulgarische Schwarzmeerküste verlegt, sollte neben Aufenthaltsfragen, Immobilienversicherung und Kfz-Versicherung auch die eigene medizinische Absicherung frühzeitig organisieren.

Besonders wichtig ist dabei die Frage:

Was passiert, wenn ich in Bulgarien ins Krankenhaus muss?

Eine stationäre Behandlung kann notwendig werden wegen:

  • einer akuten Erkrankung;
  • eines Unfalls;
  • einer geplanten Operation;
  • einer orthopädischen Behandlung;
  • einer Herz-Kreislauf-Erkrankung;
  • einer neurologischen Erkrankung;
  • einer urologischen oder anderen fachärztlichen Behandlung.

UNIQA bietet hierfür im Gesundheitspaket „Stationäre Behandlung“ drei Produktniveaus an:

Standard

Komfort

Prestige

Der Versicherer erbringt die versicherten Leistungen entweder über eine vertraglich organisierte medizinische Versorgung oder über Kostenerstattung.

Für Deutsche, die in Burgas, Sarafovo, Pomorie, Ravda, Nessebar, Sonnenstrand, Sveti Vlas, Kosharitsa, Sozopol oder Chernomorets leben, kann eine solche zusätzliche Absicherung besonders interessant sein, wenn ein planbarer Zugang zu stationärer medizinischer Behandlung gewünscht wird.

Was bedeutet „stationäre Behandlung“?

Von einer stationären Behandlung spricht man grundsätzlich dann, wenn der Patient in einer medizinischen Einrichtung beziehungsweise einem Krankenhaus aufgenommen wird und dort für die Behandlung verbleibt.

Das unterscheidet sich von einer normalen ambulanten Untersuchung, bei der man beispielsweise einen Facharzt besucht und anschließend wieder nach Hause geht.

Im UNIQA-Paket ist eine stationäre Aufnahme in Kliniken und Krankenhausabteilungen bis zu 30 Tage pro Versicherungsjahr vorgesehen. Davon können höchstens 15 Tage auf einer Intensivstation liegen.

Welche Versicherungssummen gibt es?

Das Gesundheitspaket unterscheidet drei Leistungsstufen.

Die maximale Haftung des Versicherers pro versicherter Person und Versicherungsjahr beträgt:

PaketMaximale Leistung pro Versicherungsjahr
Standard5.000 €
Komfort7.500 €
Prestige12.500 €

Diese Beträge sind die im vorliegenden UNIQA-Leistungspaket angegebenen maximalen Haftungssummen je versicherter Person und Versicherungsjahr.

Damit unterscheiden sich die Pakete nicht nur bei einzelnen medizinischen Leistungen, sondern auch beim maximal verfügbaren finanziellen Rahmen.

Was kostet die Versicherung?

Die vorliegende UNIQA-Leistungsübersicht enthält keine feste Versicherungsprämie für Standard, Komfort oder Prestige.

Die genannten 5.000 €, 7.500 € und 12.500 € sind keine Jahresbeiträge, sondern die jeweiligen maximalen Versicherungssummen beziehungsweise Haftungshöchstgrenzen.

Der tatsächliche Versicherungsbeitrag wird individuell im Angebot berechnet.

Dabei können unter anderem Alter, Versicherungsumfang, Gesundheitsangaben und weitere tarifliche Faktoren eine Rolle spielen.

Deshalb sollte man nicht nur nach dem Preis fragen, sondern zunächst klären:

Welche Leistungen brauche ich tatsächlich?

Welche medizinischen Fachbereiche sind bereits im Standard-Paket enthalten?

Das Standard-Paket bietet bereits stationäre Leistungen in verschiedenen wichtigen medizinischen Bereichen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Anästhesiologie und Intensivmedizin;
  • Innere Medizin;
  • Kardiologie;
  • Gastroenterologie;
  • Pneumologie;
  • Nephrologie;
  • Endokrinologie;
  • Rheumatologie;
  • Kinderheilkunde;
  • Neurologie;
  • Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde;
  • Dermatologie;
  • Orthopädie und Traumatologie;
  • Augenheilkunde;
  • Urologie;
  • Allgemeinchirurgie sowie bestimmte Bauch-, Thorax- und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Damit deckt bereits die Standardstufe zahlreiche typische stationäre Behandlungen ab.

Welche zusätzlichen Fachgebiete bietet Komfort?

Das Komfort-Paket erweitert den stationären Schutz.

Zusätzlich beziehungsweise umfassender können beispielsweise enthalten sein:

  • Gynäkologie und Geburtshilfe;
  • pathologische Schwangerschaft;
  • Toxikologie;
  • Infektionskrankheiten;
  • Gefäßchirurgie und Angiologie;
  • Verbrennungsbehandlung.

Die genaue Staffelung ist in der UNIQA-Leistungstabelle für Standard, Komfort und Prestige festgelegt.

Welche Leistungen sind vor allem im Prestige-Paket enthalten?

Prestige ist die umfassendste der drei Varianten.

Zusätzlich finden sich dort medizinische Bereiche wie:

  • Andrologie;
  • Hämatologie und Onkologie;
  • Neurochirurgie;
  • Herzchirurgie.

Gerade bei schwereren beziehungsweise komplexeren Erkrankungen kann der breitere Leistungsumfang deshalb entscheidend sein.

Krankenhauszimmer – wie bin ich untergebracht?

Auch beim Komfort im Krankenhaus unterscheiden sich die Produktstufen.

Standard

Unterbringung in einem Zimmer mit drei oder mehr Betten.

Komfort

Neben Mehrbettzimmern ist auch ein Zweibettzimmer vorgesehen.

Prestige

Zusätzlich kann ein Einbettzimmer beziehungsweise ein Zimmer mit verbessertem Komfort genutzt werden.

Diese Unterschiede sind besonders für Kunden interessant, die bei einem Krankenhausaufenthalt mehr Privatsphäre wünschen.

Warum kann das für Deutsche in Bulgarien wichtig sein?

Viele deutsche Patienten sind es gewohnt, bei einer Krankenhauszusatzversicherung auf Unterbringung und Arztwahl zu achten.

Wer dauerhaft nach Bulgarien zieht, möchte möglicherweise auch dort nicht ausschließlich die medizinische Grundversorgung betrachten.

Fragen wie:

Kann ich ein Zweibettzimmer bekommen?

Kann ich einen Arzt auswählen?

Kann ich von einem besonders erfahrenen Spezialisten behandelt werden?

können deshalb eine wichtige Rolle spielen.

Wer erstellt den Diagnose- und Behandlungsplan?

In allen drei Paketen wird der Diagnose- und Behandlungsplan durch den behandelnden Arzt erstellt.

Bei Komfort und Prestige kann zusätzlich ein behandelnder Arzt nach Wahl vorgesehen sein.

Im Prestige-Paket kann darüber hinaus auch der Leiter der Abteilung in diese Leistung einbezogen werden.

Wie häufig erfolgt die ärztliche Überwachung?

Die tägliche Visite durch den behandelnden Arzt ist in allen drei Produktstufen vorgesehen.

Bei Komfort und Prestige kommt eine Visite beziehungsweise Überwachung durch den Abteilungsleiter bis zu zweimal pro Woche hinzu.

Prestige sieht zusätzlich eine wöchentliche Visite durch einen habilitierten Arzt vor.

Ärztliche Zweit- und Spezialkonsultationen im Krankenhaus

Während eines Krankenhausaufenthalts kann es notwendig sein, einen weiteren Facharzt hinzuzuziehen.

Beispielsweise kann ein Patient wegen einer Operation aufgenommen sein, gleichzeitig aber eine kardiologische oder andere Begleiterkrankung haben.

Das UNIQA-Paket sieht je nach Stufe unterschiedliche Konsultationsmöglichkeiten vor.

In allen Paketen ist eine Konsultation mit einem Facharzt der jeweiligen medizinischen Einrichtung vorgesehen.

Komfort und Prestige ermöglichen zusätzlich Konsultationen mit einem habilitierten Facharzt derselben Einrichtung.

Prestige sieht darüber hinaus eine Konsultation pro Krankenhausaufenthalt mit einem habilitierten Facharzt einer anderen medizinischen Einrichtung vor.

Werden zusätzliche Labor- und diagnostische Untersuchungen übernommen?

Ja.

Die Leistungstabelle sieht klinisch-laborchemische und instrumentelle Untersuchungen vor, die mit der gestellten Diagnose zusammenhängen und über den Umfang des üblichen klinischen Behandlungspfades hinausgehen.

Diese Leistung ist in Standard, Komfort und Prestige enthalten.

Das kann beispielsweise bei komplexeren Diagnosen von Bedeutung sein.

Kann ich meinen behandelnden Arzt oder das Ärzteteam selbst wählen?

Bei Komfort und Prestige ist die Wahl des behandelnden Arztes beziehungsweise Ärzteteams vorgesehen.

Das kann für deutsche Patienten einer der wichtigsten Unterschiede zur Standardstufe sein.

Gerade bei einer geplanten Operation möchten viele Menschen wissen:

Wer operiert mich?

und nicht nur:

In welchem Krankenhaus werde ich aufgenommen?

Medikamentöse Behandlung

Eine medikamentöse Behandlung ist in allen drei Produktstufen vorgesehen.

Prestige umfasst darüber hinaus zusätzlich eine Diätbehandlung und Hormonbehandlung gemäß der Leistungsübersicht.

Physiotherapie nach dem Krankenhausaufenthalt

Bei vielen Erkrankungen endet die Behandlung nicht mit der Operation.

Nach:

  • Hüftoperationen;
  • Knieoperationen;
  • Verletzungen;
  • orthopädischen Eingriffen

kann Physiotherapie entscheidend für die Genesung sein.

Im Gesundheitspaket ist Physiotherapie bei Komfort und Prestige vorgesehen.

Rehabilitation

Auch Rehabilitation gehört bei Komfort und Prestige zum Leistungsumfang.

Das ist besonders interessant für:

  • ältere Versicherte;
  • Patienten nach größeren Operationen;
  • Menschen mit orthopädischen Erkrankungen;
  • Patienten nach längerer stationärer Behandlung.

Für deutsche Rentner in Bulgarien kann dieser Leistungsbaustein deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Immuntherapie

Im Prestige-Paket ist zusätzlich Immuntherapie vorgesehen.

Ob eine konkrete medizinische Behandlung unter die Deckung fällt, richtet sich selbstverständlich nach Diagnose, medizinischer Notwendigkeit und Versicherungsbedingungen.

Welche Operationen sind versichert?

Auch hier unterscheiden sich Standard, Komfort und Prestige deutlich.

Operationen mit geringem Schwierigkeitsgrad

Sie sind in:

  • Standard;
  • Komfort;
  • Prestige

enthalten.

Operationen mit mittlerem Schwierigkeitsgrad

Sie sind in:

  • Komfort;
  • Prestige

enthalten.

Operationen mit hohem oder sehr hohem Schwierigkeitsgrad

Sie sind im:

  • Prestige-Paket

vorgesehen.

Für jemanden, der einen möglichst umfassenden stationären Schutz sucht, ist diese Staffelung besonders wichtig.

Laparoskopische und endoskopische Operationen

Minimal belastende Operationsmethoden spielen in der modernen Medizin eine immer größere Rolle.

Laparoskopische und endoskopische Chirurgie sind nach der vorliegenden Tabelle in Komfort und Prestige eingeschlossen.

Minimalinvasive Chirurgie

Minimalinvasive Chirurgie ist im Prestige-Paket vorgesehen.

Diese Techniken können je nach Eingriff kleinere Schnitte, geringere Belastung und eine schnellere Erholung ermöglichen.

Die medizinische Entscheidung darüber trifft selbstverständlich der behandelnde Arzt.

Robotergestützte Chirurgie – bis 2.500 Euro

Ein besonders interessanter Punkt im Prestige-Paket ist die robotergestützte Chirurgie.

Dafür weist UNIQA in der Leistungsübersicht einen Betrag von:

2.500 €

aus.

Damit ist die robotergestützte Chirurgie ausdrücklich als eigener Leistungsbaustein aufgeführt.

Gerade bei modernen chirurgischen Verfahren ist dies ein wesentlicher Unterschied zu einfacheren Versicherungspaketen.

Implantate und medizinische Verbrauchsmaterialien

Bei Operationen entstehen häufig zusätzliche Kosten für:

  • medizinische Verbrauchsmaterialien;
  • Implantate.

Auch dafür sieht die UNIQA-Tabelle eigene Sublimits pro Versicherungsjahr vor.

Komfort

250 €

Prestige

1.000 €

für medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate bei chirurgischen Operationen.

Gerade vor größeren orthopädischen oder chirurgischen Eingriffen sollte deshalb geprüft werden, wie hoch der tatsächliche Materialbedarf sein kann.

Kosten für eine Begleitperson

Im Prestige-Paket sind zusätzlich Kosten für eine Begleitperson vorgesehen.

Das kann beispielsweise wichtig sein:

  • bei Kindern;
  • bei älteren Patienten;
  • bei Menschen, die nach einer Operation Unterstützung benötigen.

Gerade für Deutsche, deren Familie möglicherweise nicht dauerhaft in Bulgarien lebt, kann dieser Baustein praktisch relevant sein.

Standard – für wen kann das Paket geeignet sein?

Standard bietet einen grundlegenden stationären Schutz mit einer maximalen Haftung von:

5.000 € pro Versicherungsjahr.

Es kann beispielsweise für Personen interessant sein, die:

  • vor allem einen zusätzlichen Grundschutz für stationäre Behandlung wünschen;
  • keine erhöhten Komfortansprüche an Krankenhauszimmer haben;
  • keine umfassende Arztwahl benötigen;
  • einen günstigeren Einstieg in den zusätzlichen stationären Schutz suchen.

Der tatsächliche Versicherungsbeitrag muss individuell berechnet werden.

Komfort – der Mittelweg

Komfort erhöht die maximale Haftung auf:

7.500 € pro Versicherungsjahr.

Dazu kommen unter anderem:

  • Zweibettzimmer;
  • erweiterte Fachgebiete;
  • Wahl eines behandelnden Arztes;
  • zusätzliche fachärztliche Konsultationen;
  • Physiotherapie;
  • Rehabilitation;
  • Operationen mittleren Schwierigkeitsgrades;
  • laparoskopische und endoskopische Chirurgie;
  • bis zu 250 € für bestimmte medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate.

Für viele Deutsche kann Komfort deshalb ein interessanter Mittelweg zwischen Beitrag und Leistungsumfang sein.

Prestige – der umfassendste Schutz

Prestige bietet den höchsten Leistungsumfang und eine maximale Haftung von:

12.500 € je versicherter Person und Versicherungsjahr.

Zusätzlich umfasst das Paket unter anderem:

  • Einbettzimmer beziehungsweise Zimmer mit verbessertem Komfort;
  • Behandlung beziehungsweise Beteiligung höherqualifizierter Ärzte;
  • Neurochirurgie;
  • Herzchirurgie;
  • Hämatologie und Onkologie;
  • Immuntherapie;
  • Operationen mit hohem und sehr hohem Schwierigkeitsgrad;
  • minimalinvasive Chirurgie;
  • robotergestützte Chirurgie bis 2.500 €;
  • medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate bis 1.000 € pro Versicherungsjahr;
  • Kosten für eine Begleitperson.

Für Menschen, die einen möglichst umfassenden zusätzlichen stationären Schutz suchen, ist dies die leistungsstärkste der drei Varianten.

Direkte medizinische Versorgung oder Kostenerstattung?

UNIQA sieht zwei grundsätzliche Formen der Leistungserbringung vor:

vertraglich organisierte medizinische Versorgung

und

Kostenerstattung.

Das bedeutet, dass die Leistung je nach medizinischer Einrichtung und Versicherungsfall entweder über das organisierte medizinische Netzwerk oder über eine Erstattung versicherter Kosten erfolgen kann.

Vor einer geplanten Behandlung sollte deshalb geklärt werden, welcher Ablauf für die konkrete Klinik gilt.

Warum sollte man eine geplante Operation vorher abstimmen?

Bei einer geplanten Operation sollte man möglichst nicht einfach eine Klinik auswählen und erst anschließend fragen, ob die Versicherung bezahlt.

Besser ist:

1. Diagnose klären.

2. Versicherungsschutz prüfen.

3. Krankenhaus beziehungsweise Arzt abstimmen.

4. Kosten und mögliche Sublimits prüfen.

5. Behandlung organisieren.

So können spätere Missverständnisse vermieden werden.

Was bedeutet das Sublimit?

Ein Sublimit ist eine zusätzliche Begrenzung innerhalb der gesamten Versicherungssumme.

Beispiel Prestige:

Maximale Haftung pro Versicherungsjahr:

12.500 €

Davon gilt für bestimmte medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate ein eigenes Sublimit von:

1.000 €.

Das bedeutet nicht, dass für Implantate automatisch die gesamten 12.500 Euro zur Verfügung stehen.

Gerade solche Details sollte man vor Vertragsabschluss verstehen.

Auch die 2.500 Euro für robotergestützte Chirurgie sind eine spezielle Leistungsgrenze

Beim Prestige-Paket wird die robotergestützte Chirurgie mit:

2.500 €

ausgewiesen.

Auch hier sollte bei einer konkret geplanten Operation geklärt werden, wie hoch die Gesamtkosten sind und welcher Teil entsprechend der Police abgesichert werden kann.

Stationäre Zusatzversicherung ist keine unbegrenzte Krankenhaus-Flatrate

Ein häufiger Fehler wäre anzunehmen:

„Ich habe Prestige mit 12.500 Euro, also wird jede Krankenhausrechnung vollständig bezahlt.“

Die Versicherung funktioniert innerhalb:

  • des vereinbarten Leistungsumfangs;
  • der jeweiligen Versicherungssummen;
  • der Sublimits;
  • der Versicherungsbedingungen.

Deshalb muss immer die konkrete Behandlung betrachtet werden.

Was passiert bei einer sehr teuren Operation?

Angenommen, eine versicherte Behandlung kostet mehr als die zur Verfügung stehende Versicherungssumme beziehungsweise ein einschlägiges Sublimit.

Dann ist nicht automatisch der gesamte Betrag versichert.

Der maximale Rahmen des Pakets muss berücksichtigt werden.

Deshalb sind:

5.000 €, 7.500 € und 12.500 €

wichtige Vergleichsgrößen bei der Auswahl der Produktstufe.

Ist Standard für einen Rentner ausreichend?

Das kann nicht pauschal beantwortet werden.

Ein gesunder 60-jähriger Versicherter kann andere Anforderungen haben als ein 75-jähriger Kunde mit erhöhtem medizinischem Risiko.

Bei der Auswahl sollten unter anderem betrachtet werden:

  • Alter;
  • gewünschter Komfort;
  • medizinische Vorgeschichte;
  • gewünschte Fachgebiete;
  • Arztwahl;
  • möglicher Operationsbedarf;
  • gewünschte Versicherungssumme.

Deshalb ist ein individuelles Angebot sinnvoll.

Warum Komfort für viele Deutsche interessant sein kann

Das Komfort-Paket bietet bereits wesentliche Verbesserungen gegenüber Standard.

Dazu gehören:

  • höhere Versicherungssumme;
  • Zweibettzimmer;
  • erweiterte Arztwahl;
  • Physiotherapie;
  • Rehabilitation;
  • umfangreichere Operationen.

Für viele Menschen, die einen guten zusätzlichen Schutz wünschen, ohne den maximalen Leistungsumfang zu benötigen, kann dies eine ausgewogene Variante darstellen.

Wann kann Prestige besonders interessant sein?

Prestige kann vor allem für Menschen interessant sein, die Wert legen auf:

  • maximale Versicherungssumme innerhalb der drei Varianten;
  • Einbettzimmer;
  • erweiterte ärztliche Betreuung;
  • komplexe chirurgische Eingriffe;
  • Herz- und Neurochirurgie;
  • Onkologie;
  • minimalinvasive Verfahren;
  • robotergestützte Chirurgie;
  • höhere Leistungen für Implantate und Materialien.

Die individuelle Versicherbarkeit muss selbstverständlich immer geprüft werden.

Vorerkrankungen nicht verschweigen

Bei Gesundheitsversicherungen ist es besonders wichtig, Gesundheitsfragen korrekt zu beantworten.

Bestehende:

  • Diagnosen;
  • Behandlungen;
  • Operationen;
  • chronische Erkrankungen

können für die Versicherungsentscheidung relevant sein.

Eine neu abgeschlossene Zusatzversicherung bedeutet nicht automatisch, dass bereits bekannte Erkrankungen oder unmittelbar bevorstehende Behandlungen ohne Einschränkungen übernommen werden.

Vor einer geplanten Behandlung nicht erst Versicherung abschließen

Wer bereits weiß, dass eine Operation notwendig ist, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass ein heute abgeschlossener Vertrag die bereits bekannte Behandlung übernimmt.

Versicherungsbedingungen, Gesundheitsprüfung, Beginn des Versicherungsschutzes und mögliche Ausschlüsse müssen berücksichtigt werden.

Deshalb sollte eine Gesundheitsabsicherung möglichst langfristig und nicht erst unmittelbar vor einer notwendigen Behandlung organisiert werden.

Stationäre Versicherung für Deutsche in Burgas

Burgas ist für viele deutsche Auswanderer besonders attraktiv, weil dort ganzjährig eine umfangreiche städtische Infrastruktur vorhanden ist.

Für Menschen, die im höheren Alter nach Bulgarien ziehen, kann die Nähe zu:

  • Krankenhäusern;
  • Fachärzten;
  • Diagnostik;
  • Apotheken

ein wichtiger Standortvorteil sein.

Beim Immobilienkauf sollte deshalb neben Strand und Meerblick auch die medizinische Erreichbarkeit berücksichtigt werden.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Sarafovo

Sarafovo kombiniert die Nähe zum Meer mit einer schnellen Verbindung nach Burgas.

Für Bewohner bedeutet das, dass spezialisierte medizinische Einrichtungen in Burgas vergleichsweise gut erreichbar bleiben.

Das kann gerade bei einer geplanten stationären Behandlung ein Vorteil sein.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Pomorie

Pomorie ist bei deutschen Rentnern besonders beliebt.

Für alltägliche medizinische Fragen stehen lokale Möglichkeiten zur Verfügung.

Bei komplexeren stationären Behandlungen kann jedoch Burgas relevant werden.

Eine Zusatzversicherung sollte deshalb nicht ausschließlich nach dem Wohnort, sondern auch nach dem erreichbaren medizinischen Netzwerk beurteilt werden.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Nessebar und Ravda

Auch von Nessebar und Ravda aus sind medizinische Einrichtungen in der Region erreichbar.

Wer dauerhaft dort lebt, sollte aber bereits vor dem Immobilienkauf überlegen:

Wie oft benötige ich medizinische Betreuung?

Habe ich ein Auto?

Wie schnell kann ich ein Krankenhaus erreichen?

Das wird mit zunehmendem Alter wichtiger.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Sonnenstrand

Sonnenstrand ist stark saisonal geprägt.

Im Sommer gibt es eine umfangreiche touristische Infrastruktur.

Wer dort jedoch ganzjährig lebt, sollte die medizinische Versorgung auch für die Wintermonate betrachten.

Für komplexere stationäre Behandlungen kann eine Fahrt nach Burgas notwendig werden.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Sveti Vlas

Sveti Vlas ist wegen seiner Lage, des Meerblicks und der Wohnqualität bei deutschen Käufern beliebt.

Bei älteren Bewohnern sollte jedoch auch die konkrete Wohnlage berücksichtigt werden.

Eine Wohnung weit oben am Hang kann wunderschön sein.

Bei gesundheitlichen Einschränkungen kann die Erreichbarkeit von Arzt und Krankenhaus jedoch genauso wichtig werden wie der Meerblick.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Kosharitsa

Kosharitsa bietet Ruhe, Natur und größere Grundstücke.

Aber die medizinische Infrastruktur ist nicht mit einer Großstadt vergleichbar.

Wer dort dauerhaft lebt, ist stärker auf:

  • Auto;
  • Angehörige;
  • lokale Unterstützung

angewiesen.

Bei älteren Käufern sollte deshalb die medizinische Versorgung Teil der Immobilienentscheidung sein.

Stationäre Behandlung für Deutsche in Sozopol und Chernomorets

Auch hier gilt:

Für alltägliche medizinische Versorgung existieren lokale Möglichkeiten.

Für spezialisierte stationäre Behandlungen bleibt Burgas ein wichtiges Zentrum der Region.

Die Distanz sollte deshalb bereits beim Kauf einer Immobilie berücksichtigt werden.

Gesundheit und Immobilienkauf gehören zusammen

Viele Immobilieninteressenten konzentrieren sich auf:

  • Preis;
  • Quadratmeter;
  • Meerblick;
  • Pool;
  • Entfernung zum Strand.

Für einen dauerhaften Umzug nach Bulgarien sollten zusätzlich betrachtet werden:

  • Krankenhaus;
  • Facharzt;
  • Apotheke;
  • Aufzug;
  • Barrierefreiheit;
  • Verkehrsanbindung.

Gerade für Rentner kann eine etwas zentralere Wohnung langfristig geeigneter sein als ein abgelegenes Haus mit spektakulärer Aussicht.

Beispiel: Wohnung in Burgas oder Haus im Hinterland?

Ein 70-jähriges deutsches Ehepaar hat zwei Möglichkeiten.

Variante A:

Wohnung in Burgas, Krankenhaus und Ärzte schnell erreichbar.

Variante B:

großes Haus 30 Kilometer entfernt, aber für jeden Arztbesuch wird ein Fahrzeug benötigt.

Beide Immobilien können attraktiv sein.

Die richtige Entscheidung hängt jedoch nicht nur vom Kaufpreis, sondern auch vom zukünftigen Lebensstil und Gesundheitszustand ab.

Zusatzversicherung ersetzt nicht die reguläre Krankenversicherung

Eine stationäre Zusatzversicherung sollte nicht automatisch mit der gesetzlichen beziehungsweise obligatorischen Krankenversicherung verwechselt werden.

Welcher reguläre Krankenversicherungsstatus erforderlich ist, hängt von der persönlichen Situation des deutschen Kunden ab.

Das betrifft beispielsweise:

  • Rentner;
  • Arbeitnehmer;
  • Selbstständige;
  • Menschen mit S1;
  • andere Aufenthaltskonstellationen.

Die Zusatzversicherung erfüllt eine andere Funktion.

S1 und stationäre Zusatzversicherung

Ein deutscher Rentner kann aufgrund seiner persönlichen Situation über ein S1-Dokument Zugang zum gesetzlichen Gesundheitssystem in Bulgarien erhalten.

Eine private Zusatzversicherung kann anschließend zusätzliche stationäre Leistungen und Komfortmerkmale ermöglichen.

Das bedeutet vereinfacht:

gesetzlicher Schutz

plus

zusätzlicher privater Schutz.

Die genaue individuelle Situation muss jedoch immer geprüft werden.

EHIC ist keine stationäre Zusatzversicherung für dauerhaftes Leben in Bulgarien

Die Europäische Krankenversicherungskarte ist für medizinisch notwendige Behandlung bei vorübergehenden Aufenthalten gedacht.

Sie sollte nicht als vollständige langfristige Lösung für einen dauerhaften Wohnsitz in Bulgarien betrachtet werden.

Wer nach Bulgarien auswandert, sollte seinen regulären Gesundheitsstatus deshalb frühzeitig organisieren.

Welche Variante passt zu mir?

Eine einfache Orientierung kann so aussehen:

Standard

Für Menschen, die einen grundlegenden zusätzlichen stationären Schutz wünschen.

Versicherungssumme: bis 5.000 € pro Versicherungsjahr.

Komfort

Für Menschen, die zusätzlich Wert auf:

  • Zweibettzimmer;
  • Arztwahl;
  • Rehabilitation;
  • Physiotherapie;
  • umfangreichere Operationen

legen.

Versicherungssumme: bis 7.500 € pro Versicherungsjahr.

Prestige

Für Menschen, die den umfangreichsten der drei angebotenen stationären Leistungsumfänge wünschen.

Versicherungssumme: bis 12.500 € pro Versicherungsjahr.

Zusätzlich unter anderem:

robotergestützte Chirurgie bis 2.500 €

und

medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate bis 1.000 € pro Versicherungsjahr.

Die Versicherungssumme sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein

12.500 Euro sind mehr als 5.000 Euro.

Aber die Auswahl sollte nicht ausschließlich aufgrund dieser Zahl erfolgen.

Ebenso wichtig sind:

  • medizinische Fachgebiete;
  • Operationsumfang;
  • Zimmerkategorie;
  • Arztwahl;
  • Physiotherapie;
  • Rehabilitation;
  • Implantate;
  • zusätzliche medizinische Verfahren.

Erst der gesamte Leistungsumfang zeigt, welche Variante tatsächlich besser zur persönlichen Situation passt.

Häufiger Fehler Nr. 1: Versicherungssumme mit Versicherungsbeitrag verwechseln

Die genannten:

5.000 €

7.500 €

12.500 €

sind keine Preise der Versicherung.

Sie sind die maximalen Haftungssummen pro versicherter Person und Versicherungsjahr.

Der tatsächliche Beitrag muss individuell berechnet werden.

Häufiger Fehler Nr. 2: Nur die Versicherungssumme vergleichen

Ein 7.500-Euro-Paket kann andere medizinische Leistungen enthalten als ein 5.000-Euro-Paket.

Deshalb sollte immer die vollständige Leistungstabelle verglichen werden.

Häufiger Fehler Nr. 3: Einbettzimmer automatisch erwarten

Ein Einbettzimmer beziehungsweise Zimmer mit verbessertem Komfort ist nach der vorliegenden Tabelle dem Prestige-Paket zugeordnet.

Wer besonderen Wert darauf legt, sollte diesen Punkt bei der Tarifwahl berücksichtigen.

Häufiger Fehler Nr. 4: Arztwahl voraussetzen

Die Wahl des behandelnden Arztes beziehungsweise Ärzteteams ist nach der Tabelle bei Komfort und Prestige vorgesehen.

Häufiger Fehler Nr. 5: Implantate als unbegrenzt versichert betrachten

Für medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate gelten eigene Sublimits:

Komfort: 250 €

Prestige: 1.000 €.

Diese Begrenzung sollte vor größeren Operationen bekannt sein.

Häufiger Fehler Nr. 6: Robotergestützte Chirurgie automatisch vollständig abgedeckt sehen

Im Prestige-Paket wird dafür eine Leistung von:

2.500 €

ausgewiesen.

Bei höheren tatsächlichen Behandlungskosten ist deshalb zu prüfen, welcher Eigenanteil verbleiben kann.

Häufiger Fehler Nr. 7: Rehabilitation vergessen

Gerade nach orthopädischen Operationen kann die Rehabilitation genauso wichtig sein wie der Eingriff selbst.

Sie ist nach der vorliegenden Tabelle bei Komfort und Prestige vorgesehen.

Häufiger Fehler Nr. 8: Gesundheitsversorgung erst nach dem Immobilienkauf betrachten

Gerade für deutsche Rentner sollte die medizinische Infrastruktur bereits vor der Entscheidung über den Wohnort geprüft werden.

Die schönste Immobilie ist langfristig nicht automatisch die geeignetste Immobilie.

Was sollte man vor Vertragsabschluss klären?

Vor der Entscheidung sollten mindestens folgende Fragen beantwortet werden:

Welches Paket passt zu meinem Bedarf?

Welche Versicherungssumme benötige ich?

Welche medizinischen Fachgebiete sind für mich besonders wichtig?

Benötige ich Arztwahl?

Möchte ich ein Einzel- oder Zweibettzimmer?

Brauche ich Physiotherapie und Rehabilitation?

Wie werden Vorerkrankungen behandelt?

Welche Kliniken können genutzt werden?

Wie funktioniert die Kostenerstattung?

Wie hoch ist mein persönlicher Versicherungsbeitrag?

Erst danach sollte der Vertrag abgeschlossen werden.

Fazit – stationäre Zusatzversicherung in Bulgarien bietet drei unterschiedliche Schutzstufen

Für Deutsche, die dauerhaft oder überwiegend in Bulgarien leben, kann ein zusätzlicher Schutz für stationäre Krankenhausbehandlungen sinnvoll sein.

Das UNIQA-Gesundheitspaket „Stationäre Behandlung“ bietet drei Leistungsstufen:

Standard – bis 5.000 €

Komfort – bis 7.500 €

Prestige – bis 12.500 €

je versicherter Person und Versicherungsjahr.

Bereits Standard umfasst zahlreiche medizinische Fachgebiete und stationäre Behandlungen. Komfort erweitert den Schutz unter anderem um Zweibettzimmer, Arztwahl, Physiotherapie, Rehabilitation und umfangreichere chirurgische Leistungen. Prestige bietet den umfassendsten Schutz einschließlich Einbettzimmer, komplexeren Operationen, Herz- und Neurochirurgie, minimalinvasiver Chirurgie sowie robotergestützter Chirurgie bis 2.500 €. Für bestimmte medizinische Verbrauchsmaterialien und Implantate gelten Sublimits von 250 € bei Komfort und 1.000 € bei Prestige.

Für Deutsche in Burgas, Sarafovo, Pomorie, Ravda, Nessebar, Sonnenstrand, Sveti Vlas, Kosharitsa, Sozopol und Chernomorets sollte die Wahl nicht allein vom Versicherungsbeitrag abhängen.

Entscheidend ist:

Welche medizinischen Leistungen möchte ich im Ernstfall tatsächlich zur Verfügung haben?

Gerade wer dauerhaft nach Bulgarien zieht, sollte die stationäre Absicherung deshalb ebenso sorgfältig planen wie die Immobilie selbst.

Sie möchten wissen, welches Paket zu Ihnen passt?

  • Persönliche Beratung zur stationären Krankenversicherung in Bulgarien
  • Fragen zu Standard, Komfort und Prestige
  • Individuelle Berechnung des Versicherungsbeitrags
  • Beratung zu den Versicherungssummen von 5.000 €, 7.500 € und 12.500 €
  • Prüfung des gewünschten Krankenhaus- und Leistungsumfangs
  • Beratung zu Zweibett- und Einbettzimmer
  • Fragen zur Wahl des behandelnden Arztes beziehungsweise Ärzteteams
  • Beratung zu stationären Operationen
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